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Eine neue Kunst. Photographie und Impressionismus

ab 12. Februar 2022

Die Ausstellung untersucht vom 12. Februar bis zum 8. Mai 2022 das neue Medium der Photographie auf seinem Weg zu einer autonomen Kunstform und beleuchtet hierbei ihr komplexes Verhältnis zur impressionistischen Malerei.

Im 19. Jahrhundert wählten zahlreiche Photographen die gleichen Motive wie die Maler des Impressionismus: Den Wald von Fontainebleau, die Steilküste von Étretat oder die moderne Metropole Paris. Auch sie studierten die wechselnden Lichtsituationen, die Jahreszeiten und Wetterverhältnisse. Von Anfang an verfolgte die Photographie durch Erprobung von Komposition und Perspektive sowie mit Hilfe unterschiedlicher Techniken einen künstlerischen Anspruch. Ihr Verhältnis zur Malerei war bis zum Ersten Weltkrieg sowohl von Konkurrenz als auch von Einflussnahme geprägt. Die Ausstellung untersucht diese Wechselwirkungen und beleuchtet die Entwicklung des neuen Mediums von den 1850er Jahren zu einer autonomen Kunstform um 1900.

#PhotographieBarberini
  Heinrich Kühn:  Miss Mary im blauen Kostüm , 1907

Heinrich Kühn: Miss Mary im blauen Kostüm, 1907

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