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Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945

Ab 4. Juni 2022

Die Ausstellung untersucht das kreative Wechselspiel zwischen Abstraktem Expressionismus und informeller Malerei im transatlantischen Austausch und Dialog von Mitte der 1940er Jahre bis zum Ende des Kalten Kriegs.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Malerei völlig neue Wege. Mit dem Abstrakten Expressionismus in den USA und dem Informel in Westeuropa wandte sich eine junge Künstlergeneration von den Stilrichtungen der Zwischenkriegsjahre ab: Statt figurativer Darstellung oder geometrischer Abstraktion verfolgte sie einen ungestüm-expressiven Umgang mit Form, Farbe und Material. Als Ausdruck individueller Freiheit erhielt die spontane künstlerische Geste symbolische Aufladung. Großformatige, flächige Farbfeldmalereien schufen einen meditativen Raum zur Auseinandersetzung mit den Grundfragen menschlicher Existenz. 

#AbstraktionBarberini
 Jackson Pollock,  Komposition Nr. 16 , 1948, Museum Frieder Burda, Baden-Baden

Jackson Pollock, Komposition Nr. 16, 1948, Museum Frieder Burda, Baden-Baden

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Aufgabe des Künstlers war es doch immer, Bildwelten zu schaffen. Verschiedene Zeiten verlangen nach verschiedenen Bildern. ... Die sogenannte Abstraktion ist für mich durchaus keine Abstraktion. Im Gegenteil, sie ist der Realismus unserer Zeit.

Adolph Gottlieb, 1947
 Mark Rothko: Ohne Titel (Blau, Gelb, Grün auf Rot) ,  1954, Whitney Museum of American Art, New York, Geschenk der American Contemporary Art Foundation, Inc., Leonard A. Lauder, Präsident

Mark Rothko: Ohne Titel (Blau, Gelb, Grün auf Rot)1954, Whitney Museum of American Art, New York, Geschenk der American Contemporary Art Foundation, Inc., Leonard A. Lauder, Präsident

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 Judit Reigl,  Dominanzzentrum , 1958, Centre Pompidou, Musée national d’art moderne/Centre de création industrielle, Paris, Schenkung der Künstlerin 2011

Judit Reigl, Dominanzzentrum, 1958, Centre Pompidou, Musée national d’art moderne/Centre de création industrielle, Paris, Schenkung der Künstlerin 2011

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