Pauline Ruther
Stefanie Heckmann: Lovis Corinth. Und dann kam Berlin
Do, 16. Apr, 19 Uhr
Lovis Corinth zählt zu den kraftvollsten Akteur*innen der Kunst um 1900. Als er 1900 nach Berlin zog, fand er hier zu seinem eigenwilligen, modernen Stil – spontan, farbintensiv, ausdruckstark.
Im Zentrum des Vortrags von Stefanie Heckmann, Kuratorin der Sammlung Bildende Kunst der Berlinischen Galerie, stehen Corinths entscheidende Berliner Jahre: seine steile Karriere, sein Einfluss auf die Kunstszene und sein privates Umfeld. Dazu gehören auch weniger bekannte Kapitel wie seine Malschule, in der er vor allem Frauen unterrichtete, und seine enge Verbindung zum Berliner Theater.
Dr. Stefanie Heckmann leitet seit dem 1. April 2014 den Sammlungsbereich Bildende Kunst der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Aktuell kuratiert sie die Schau Lovis Corinth. Dann kam Berlin!, die im Oktober 2026 eröffnet wird.
Die Lovis Corinth-Ausstellung knüpft an eine Reihe monografischer Ausstellungen zur Berliner Moderne in der Berlinischen Galerie an, die prägende Persönlichkeiten im Kontext ihrer Zeit vorstellt und neu bewertet. Darunter die ebenfalls von Stefanie Heckmann kuratierten Projekte Edvard Munch, 2023, Ferdinand Hodler, 2021, und Max Beckmann, 2015. Darüber hinaus ist Stefanie für die Dauerausstellung der Sammlung Kunst in Berlin 1880 bis 1980 und Ausstellungsprojekte der Gegenwartskunst verantwortlich.
Do, 16. April 2026, 19 Uhr
Museum Barberini, Auditorium
Ticket: €14 regulär / 10 € ermäßigt
(inklusive Besuch der Ausstellung an diesem Tag ab 17:30 Uhr)
Termine und Tickets
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Do, 16. Apr, 19 Uhr