Photo Enji: Squama / Photo Shelly Kupferberg: David Franck
Barberini Salon
Fr, 8. Mai, 18 Uhr
Am 8. Mai 2026 lädt das Museum Barberini erstmals zum Barberini Salon – einem neuen Veranstaltungsformat, das Kunst, Musik und Gespräch in besonderer Atmosphäre verbindet. In Erinnerung an die Geschichte des Palais Barberini als historischem Ort bürgerlichen Kulturlebens und die Salons der bedeutenden Kunstsammler und Liebermann-Bekannten Carl und Felicie Bernstein lädt das Museum zu einem Abend ein, der überrascht, inspiriert und Raum für Dialog öffnet.
Bis 22 Uhr können Gäste in die aktuelle Ausstellung eintauchen und in der Frühlingsatmosphäre des Innenhofs verschiedene kulinarische Angebote entdecken. Dabei werden Haus und Ausstellungsräume zur Bühne: Für lockere Gesprächsrunden mit illustren Gästen, darunter Illustrator und Graphiker Christoph Niemann und Journalist und Autor Jens Bisky, die, moderiert von Shelly Kupferberg, unerwartete Perspektiven eröffnen und Brücken aus der Zeit Max Liebermanns in unsere Gegenwart schlagen. Und für musikalische Performances der Jazzvokalistin Enji, über die die New York Times schreibt: „Jazzsängerinnen wie diese klingen selten so unprätentiös, originell und frei.“
Der Barberini Salon: Raum für Entdeckungen!
Shelly Kupferberg:
Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert. Sie ist Journalistin und moderiert für Deutschlandfunk Kultur und RBB radio3 Sendungen zu Kultur und Gesellschaft. Ihr literarisches Debüt Isidor war ein Erfolg bei Publikum und Presse und wurde im Februar 2026 am Burgtheater Wien uraufgeführt. Ihr neuer Roman Stunden wie Tage erscheint im März 2026 im Diogenes Verlag.
Jens Bisky:
Jens Bisky, geboren 1966, war lange Jahre Feuilletonredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und arbeitet seit 2021 als geschäftsführender Redakteur des „Mittelweg 36“ am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter „ „Berlin. Biographie einer großen Stadt“ (2019) und „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ (2024). 2017 verlieh ihm die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay.
Enji:
Enjis Musik gewinnt ihren besonderen Reiz aus einem weit gefassten, stilübergreifenden Ansatz – geprägt von ihrer Biografie und unermüdlicher Neugier. Die Sängerin mongolischer Herkunft lebt in München und verbindet feinsinnigen Vocal Jazz, Folk, Poesie und Urtiin duu, eine traditionelle Musik aus den weiten Landschaften Zentralasiens. Enjis Stimme scheint die Zeit anzuhalten: anmutig und warm, zugleich selbstbewusst und zurückgenommen. In nur wenigen Jahren wurde dieses Ausnahmetalent – und ihre unverwechselbare Eigenständigkeit – zum Stammgast auf Jazzbühnen rund um den Globus.
Termine und Tickets
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Fr, 8. Mai, 18 Uhr