Sebastian Bolesch
Online Kunstvorträge
Mi, 18:30 Uhr
Unsere digitale Vortragsreihe lädt zu spannenden Gesprächen über aktuelle Themen mit Bezug zur Kunst im Museum ein. Fachkundige Kuratoren, Restauratoren und Experten aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen teilen ihre vielfältigen Erfahrungen und eröffnen neue Zugänge zu den Kunstwerken.
Mi, 08.04., 18:30 Uhr
Max Liebermann und sein Gartenparadies am Wannsee
Gesine Harms, Kunsthistorikerin
„Mein Schlösschen am See“ nannte der berühmte Berliner Maler und deutsche Impressionist Max Liebermann seine am Wannsee gelegene Sommervilla, die er sich ab 1909 hatte errichten lassen, und deren parkähnlichen Garten er mit entworfen hatte. Eine idyllische Oase direkt am Wasser, ein beeindruckender Dreiklang von Kunst, Architektur und Natur war entstanden. Dass dieses Refugium heute wieder so wie vor hundert Jahren erlebt werden kann, grenzt fast an ein Wunder, bedenkt man das Schicksal des Ehepaars Martha und Max Liebermann sowie die Geschichte ihres Sommerhauses, die voller Glück, aber auch Tragik und Absurditäten sind.
Gesine Harms ist Kunsthistorikerin und seit über 20 Jahren in der Kunsthalle Bremen als Kunstvermittlerin tätig. Darüber hinaus war sie beteiligt an der Umwandlung der Liebermann-Villa am Wannsee zur Gedenkstätte und Museum.
Mi, 15.04., 18:30 Uhr
Mi, 03.06., 18:30 Uhr
Liebermanns Netzwerk
Isabelle Runde, Kunsthistorikerin
Max Liebermann war nicht nur selber ein Erneuerer der Kunst, sondern auch ein wirkungsmächtiger Akteur der Kulturpolitik seiner Zeit. Gestützt auf ein im Laufe seines Lebens gewachsenes internationales Netzwerk aus Künstlerkollegen, Galeristen, Sammlern und Museumsdirektoren prägte er als Mitbegründer der Berliner Secession und als Präsident der Akademie der Künste maßgeblich die institutionellen Rahmenbedingungen der modernen Kunst in Deutschland.
Der Vortrag beleuchtet zentrale Persönlichkeiten dieses Netzwerks und zeigt, wie ihr Zusammenwirken ein nachhaltiges Umdenken innerhalb der Kunstwelt ermöglichte.
Isabelle Runde ist Kunsthistorikerin und arbeitet als Kunstvermittlerin in Berlin und Potsdam, unter anderem in der Liebermann Villa am Wannsee und der Berlinischen Galerie.
Mi, 06.05., 18:30 Uhr
Max Liebermann. Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport
Gesine Harms, Kunsthistorikerin
Der Maler Max Liebermann beschäftigte sich ab 1900 intensiv mit den Freizeitvergnügungen des wilhelminischen Großbürgertums. Neben zahlreichen Strand-, Bade- und Segelszenen malte er vor allem Reiter-, Polo- und Tennis-Spieler und war mit diesen Motiven einer der ersten Künstler überhaupt, der sich mit Sport als Phänomen des modernen Lebens auseinandersetzte.
Der Vortrag zeigt auf, wie sich Liebermann nach und nach von seinen bevorzugten Sujets der rauen Arbeits- und Lebenswelt verabschiedete zugunsten neuer Motive einer bürgerlich und touristisch geprägten Sportszene und um Landschaften als Orte der Erholung und sportlichen Bewegung.
Gesine Harms ist Kunsthistorikerin und seit über 20 Jahren in der Kunsthalle Bremen als Kunstvermittlerin tätig. Darüber hinaus war sie beteiligt an der Umwandlung der Liebermann-Villa am Wannsee zur Gedenkstätte und Museum.
Preis
€ 5
Dauer
50 Minuten
Ort
Digital per Zoom
Buchung
Online
Hinweise
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Termine und Tickets
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Mi, 8. Apr, 18:30 Uhr
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Mi, 15. Apr, 18:30 Uhr
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Mi, 6. Mai, 18:30 Uhr
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Mi, 3. Juni, 18:30 Uhr