Videoführungen von Studierenden der Humboldt-Universität
In freier und experimenteller Annäherung haben Studierende des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen des von Prof. Dr. Claudia Blümle geleiteten Seminars zur aktuellen Ausstellung Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst im Museum Barberini Videoführungen konzipiert und realisiert.
Ausgangspunkt bilden jeweils zwei ausgewählte Werke der Ausstellung, deren vergleichende Betrachtung besondere Einsichten und Beobachtungen zum Einhorn ermöglicht. Die unterschiedlichen medialen, geografischen und historischen Kontexte sowie die formal gestalterische Vielfalt der Darstellungen eröffnen vielfältige Zugänge, um poetische, symbolische, religiöse, naturkundliche oder politische Bedeutungen des Einhorns in den Blick zu nehmen. Ziel der fünf bis zehn Minuten dauernden Videoführungen war es, kunsthistorische Überlegungen in ein Vermittlungsformat zu überführen, das sich an ein breiteres Publikum richtet. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Objekten lag der Fokus auf der Reflexion digitaler Formen der Kunstvermittlung und auf der Frage, wie diese individuell und entsprechend unterschiedlich erprobt werden können.
Die Videoführungen von Lydia Annone, Luis Valentin Beyer, Alice Böhme, Daria Felix, Stella-Marie Anouk Fintelmann, Amélie Luise Fischer, Lina-Marie Huckshold, Emma Jander, Leonor Maria, Johna d’Aguiar, Lotte Kammer, Julika Krügel, Robin Lange, Ekaterina Ruban, Bettina Schuler, Muriel Helene Seidler und Celina Spitzer reichen von frei gesprochenen Rundgängen im Museum bis hin zum künstlerischen Filmessay.