Jenseits der Malerei: Max Liebermann zwischen Strategie und Kulturpolitik
Mi, 25. März, 19 Uhr
Liebermann war nicht nur ein sehr erfolgreicher Künstler, er nahm über die Jahre als Präsident der Berliner Secession und später als Präsident der Preußischen Akademie der Künste auch eine zentrale Stellung im Kunst- und Kulturbetrieb ein. Doch wie wurde er zu dem, was er war? In welchen Netzwerken bewegte er sich? Welchen Schwierigkeiten sah er sich gegenüber und wie begegnete er ihnen? Liebermanns Weg innerhalb eines komplexen Gefüges aus Machtstrukturen, politischen Umbruchzeiten und den teils unvereinbaren Idealen der Kunstwelt ist ein spannender Teil der Geschichte der modernen Kunst hinter und abseits seiner Malerei.
Evelyn Wöldicke ist seit Herbst 2024 Direktorin der Liebermann-Villa am Wannsee. Sie studierte Kunstgeschichte in Marburg, Venedig und Berlin. Sie wurde zum Thema Die Renaissance einer vergessenen Technik. Clairobscur-Holzschnitte im 18. Jahrhundert an der Freien Universität promoviert. Von 2011 bis 2013 war sie wissenschaftliche Volontärin bei den Staatlichen Museen zu Berlin. Danach arbeitete sie freiberuflich als Kunsthistorikerin und war als Autorin tätig, unter anderem für die Staatlichen Museen zu Berlin. Von 2011 bis 2019 war sie Redakteurin des Online-Portals Kunst auf Papier. Von 2017 bis 2024 arbeitete sie als Referentin des Bereichs Ausstellungen für die Stiftung Brandenburger Tor.
Preis:
14 € inkl. regulärem Eintritt
Termine und Tickets
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Mi, 25. März, 19 Uhr