Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso
Barcelona brachte im späten 19. Jahrhundert eine einzigartige Bewegung hervor, die bildende Kunst und Architektur ebenso umfasste wie Musik und Literatur: den katalanischen Modernismus. Erstmals in Deutschland widmet sich eine Ausstellung diesem Thema und stellt die pulsierende Metropole und ihre Kulturlandschaft von etwa 1880 bis 1914 vor.
Neben Berühmtheiten wie Antoni Gaudí und Pablo Picasso sind auch hierzulande nahezu unbekannte Protagonisten vertreten, darunter Ramon Casas, Santiago Rusiñol, Isidre Nonell, Joaquim Mir und Hermenegildo Anglada-Camarasa. Im Streben nach einer eigenen künstlerischen Identität ließen sie sich inspirieren von katalanischem Mittelalter und spanischen Altmeistern, von Pariser Avantgarde-Bewegungen und europäischem Art Nouveau, von den sozialpolitischen Spannungen der Stadt und den Landschaften Mallorcas als paradiesischem Gegenentwurf.
Mit Leihgaben aus dem Museu Nacional d’Art de Catalunya und dem Círculo del Liceo, Barcelona, dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid, Es Baluard Museu d’Art Contemporani de Palma, der Colección Carmen Thyssen-Bornemisza sowie weiteren internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen.
In Kooperation mit der Kunsthalle München, wo die Ausstellung vom 23. Oktober 2026 bis zum 21. Februar 2027 zu sehen sein wird.