Sebastian Bolesch
Kunst und Wissen
Mehrere Termine
Das Barberini Studio lädt regelmäßig zu spannenden Gesprächen über aktuelle Themen mit Bezug zur Kunst im Museum ein. Fachkundige Kuratoren, Restauratoren und Experten aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen teilen ihre vielfältigen Erfahrungen und eröffnen neue Zugänge zu den Kunstwerken. Bei großer Nachfrage findet die Veranstaltung im Auditorium statt. Bitte informieren Sie sich vor Beginn an der Information im Foyer.
Mo 14.12., 13 Uhr
Edgar Degas: „Unverzichtbar" – die Künstlerin Berthe Morisot
Mit Katharina Raab, Kunsthistorikerin und freiberufliche Kunstvermittlerin in Berliner Museen und im Museum Barberini
„Nach unserem Empfinden leistet Berthe Morisot mit ihrem Namen und ihrer Befähigung so viel für unsere Sache, dass wir nicht auf sie verzichten können.“ Mit diesen Worten beschreibt Edgar Degas, welchen Stellenwert Berthe Morisot für die Impressionisten hatte. Der Vortrag beleuchtet ihre Rolle innerhalb der Bewegung und auch, wie sich ihr Ansehen und ihre Wahrnehmung im Laufe der Zeit gewandelt haben.
Mo 11.01., 13 Uhr
Claude Monet: „Ohne Durand wären wir verhungert"
Mit Katharina Raab, Kunsthistorikerin und freiberufliche Kunstvermittlerin in Berliner Museen und im Museum Barberini
„Ohne Durand wären wir alle Impressionisten verhungert.“ Diese zugespitzte Aussage Claude Monets verweist auf die entscheidende Rolle Paul Durand-Ruels für den Aufstieg der Impressionisten. Von Paris aus knüpfte er Verbindungen in die internationale Kunstwelt, unterstützt von Persönlichkeiten wie Berta Palmer, Winnaretta Singer oder Paul Cassirer. Der Vortrag folgt den impressionistischen Gemälden nach Chicago, Venedig und Weimar – und den Menschen, die sie begleitet haben.
Do, 28.01., 17:30 Uhr
Claude Monet. Von der Naturstudie zum fertigen Gemälde
Mit Felicitas Klein, seit 2001 freiberufliche Diplomrestauratorin in Berlin und für Privat- und Museumssammlungen tätig. Seit Eröffnung des Museum Barberini 2017 ist sie für die konservatorische und restauratorische Betreuung der Sammlung Hasso Plattner zuständig.
Mit schnellen Pinselstrichen und leuchtenden Farben hielt Claude Monet flüchtige Stimmungen und Lichtmomente fest. Doch wie entstanden die Gemälde tatsächlich? Anhand von zwei Werken aus der impressionistischen Sammlung Hasso Plattner erläutert Felicitas Klein die Materialien, Techniken und Arbeitsprozesse der impressionistischen Malerei. Der Vortrag spannt einen Bogen von den Farbenhändlern und Malmaterialien des 19. Jahrhunderts über die Arbeit unter freiem Himmel bis zur Vollendung der Gemälde im Atelier. Moderne kunsttechnologische Untersuchungen erlauben dabei einen Blick unter die Oberfläche und machen den Weg vom ersten Farbauftrag bis zum fertigen Kunstwerk sichtbar.
Mo 15.02., 13 Uhr
Camille Pissarros Boulevards: „Glänzende Motive"
Mit Katharina Raab, Kunsthistorikerin und freiberufliche Kunstvermittlerin in Berliner Museen und im Museum Barberini
„Ich habe ein glänzendes Motiv, das ich unter allen möglichen Wirkungen erforschen werde.“ So schrieb Camille Pissarro 1897 über seine Boulevards. Die Impressionisten malten anfangs oft gemeinsam dieselben Motive, entwickelten aber bald eigene Vorlieben. Der Vortrag veranschaulicht, was Künstler an ihren jeweiligen Themen interessierte, wie sie Kompositionen variierten und Licht und Stimmung nutzten, um ein und dasselbe Motiv immer wieder neu erscheinen zu lassen.
Dauer
60 Min.
Treffpunkt
Foyer
Ort
Barberini Studio, Humboldtstr. 4, 14467 Potsdam; direkt neben dem Barberini
Termine und Tickets
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Mo, 14. Dez, 13 UhrVortragsreihe zur aktuellen Ausstellung
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Mo, 11. Jan, 13 UhrVortragsreihe zur aktuellen Ausstellung
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Do, 28. Jan, 17:30 UhrVortragsreihe zur aktuellen Ausstellung
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Mo, 15. Feb, 13 UhrVortragsreihe zur aktuellen Ausstellung