Julius Frick
KlangFarben – Die Mäzenin und der Komponist
Fr, 13. Nov, 19 Uhr
Winnaretta Singer (1865-1943) war eine wirkmächtige Netzwerkerin der Künste, die zudem auch selbst als Malerin und vor allem als Musikerin hoch begabt war. Ihr großes Vermögen aus der Singer Nähmaschinen-Dynastie setzte sie ein, um frühzeitig z. B. Gemälde von Manet und Monet zu erwerben. Insbesondere aber förderte sie die Musik durch zahlreiche Kompositionsaufträge (etwa an Stravinsky, Satie und Ravel) aber auch die hunderten Konzerte in ihrer Villa in Paris. Dort wurden neben vielen Bach-Kantaten und alter Musik zeitgenössische Werke wie die Streichquartette von Borodin und Debussy aufgeführt. Sie liebte zwar die Frauen, doch heiratete sie den die Männer liebenden Edmond de Polignac. Sie ergänzten sich hervorragend. Polignac war selbst ein anerkannter Komponist. Seine Werke sind heute komplett in Vergessenheit geraten. So steht im Klangfarben-Konzert sein Streichquartett im Zentrum, das hier seine erste Wiederaufführung seit dem Pariser Salon Singers erfährt. Der von Monet mehrfach gemalte Palazzo Contarini in Venedig (auch in der Ausstellung zu sehen) wurde von Winnaretta Singer für Edmond de Polignac als Geschenk erworben. Fast kann man noch die Musik, die etwa Artur Rubinstein dort spielte, in den Farben Monets hören.
In Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam
KlangFarben
Die Mäzenin und der Komponist
Freitag, 13. November 2026, 19 Uhr, Museum Barberini
Tickets: €29 (inklusive Besuch der Ausstellung an diesem Tag ab 17:30 Uhr)
Programm:
Edmond de Polignac, Streichquartett Nr. 2 F-Dur
Alexander Borodin, Streichquartett Nr. 2 D-Dur, 2. Satz: Scherzo
Mit:
Peter Rainer, Violine
Michiko Iiyoshi, Violine
Jennifer Anschel, Viola
Alma-Sophie Starke, Violoncello
Clemens Goldberg, Moderation
Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini
Termine und Tickets
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Fr, 13. Nov, 19 UhrEinlass in die Ausstellung ab 17.30 Uhr, ab 18.30 Uhr Einlass ins Auditorium, Veranstaltungsbeginn 19 Uhr