Anna Viechtl
KlangFarben
Fr, 10. Juli, 19 Uhr
Claude Debussy verband in einem seiner letzten Werke drei wesentliche Farben der klassischen Musikinstrumente: Flöte (Bläser), Viola (dunkle Streicher und auch Zupfen) und Harfe (gezupfte Saiten). Die Kombination war so faszinierend, dass sie auch Nachahmer, darunter André Jolivet, fand. Paul Signac verstand es ebenso, Licht, Rhythmus, Materialität des Farbauftrags und Farbkombinationen zu verbinden. In unserem musikalischen Dialog mit der Malerei können aber auch das Duo Flöte und Harfe, Viola und Flöte oder auch eine einzelne Bratsche faszinierende Wechselwirkungen erzeugen.
Die Reihe KlangFarben lebt vom Augenblick: Musiker:innen der Kammerakademie Potsdam lassen sich auf den Dialog mit den Bildern der Ausstellung ein. Musikautor und Moderator Clemens Goldberg und Museumsdirektorin Ortrud Westheider führen Kunst und Musik zusammen und sprechen über die Geschichten hinter den Werken.
In Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam
KlangFarben
Saitenspiel
Freitag, 10. Juli 2026, 19 Uhr, Museum Barberini
Tickets: €29 (inklusive Besuch der Ausstellung an diesem Tag ab 17:30 Uhr)
Programm:
Henri Vieuxtemps: Cappriccio für Viola solo op. 55
Malcolm Arnold: Duo für Flöte und Viola op. 10 (2. Satz)
Lili Boulanger: Nocturne für Flöte und Harfe
Jacques Ibert: Entr’acte für Flöte und Harfe
Claude Debussy: Sonate für Flöte, Viola und Harfe, 1. und 3. Satz
André Jolivet: Petite Suite für Flöte, Viola und Harfe, Satz Nr. V
Mit:
Bettina Lange, Flöte
Christoph Starke, Viola
Anna Viechtl, Harfe
Clemens Goldberg, Autor und Kritiker
Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini, Potsdam
Harfenistin Anna Viechtl spielt sie regelmäßig in Orchestern wie dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der Deutschen Oper Berlin und der Kammerakademie Potsdam. Sie ist Mitglied bei Zafraan Berlin und im Andromeda Mega Express Orchestra und lehrt an der Hochschule für Musik Hanns Eisler.
Bettina Lange ist Gründungsmitglied der Kammerakademie Potsdam. Im Persius Ensemble und der Kammerakademie Potsdam entwickelte sie Konzertformate wie „Musik und Architektur“, übernahm die Konzeption für Konzerte im „Jahr des Handwerks“ und sie ist Mitinitiatorin der KAPmodern Konzertreihe. Sie lehrt Querflöte an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“.
Christoph Starke war stellvertretender Solo-Bratschist des Berliner Sinfonieorchesters. Neben seiner Tätigkeit als Solo-Bratschist der Kammerakademie Potsdam ist er Mitglied des Finsterbusch-Streichtrios und der Kammersymphonie Berlin.
Termine und Tickets
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Fr, 10. Juli, 19 UhrEinlass in die Ausstellung ab 17.30 Uhr, ab 18.30 Uhr Einlass ins Auditorium, Veranstaltungsbeginn 19 Uhr